Evang.-Luth. Waldkirche in Lenggries

   
 
Die Gemeinde - Die Waldkirche:


[ Kirchenfenster ] [ Glocken ] [ Orgel ] [ Kreuz ] [ Altar ] [ Falttür ] [ Mosaik im Eingang ]


Die Kirchenfenster:

Sie wurden von Kunstmahler Reinhard Fritz, in Abspreche mit dem Architekten und dem Bauherrn, entworfen. Hergestellt wurden die Fenster, nach Auftrag vom 22.05.1954, von der Firma Jos. P. Bockhorni aus München. Leider gibt es kein Datum/Zeitraum wann die Fenster eingesetzt wurden.


Das Westfenster soll dem Kirchenbesucher noch einmal sein Leben, begleitet von der Kirche, vor Augen halten.

Die Taufe - Die Konfirmation - Die Trauung - Das Alter - Die Auferweckung



"Taufet sie"


"Seid getreu!"


"Folge mir nach!"


"Bringet Frucht!"


"Wachet auf!"




Die Glocken:

Es befinden sich zwei Glocken im Glockenturm, beide hergestellt der Glockengießerei Erdinger unter Karl Czudnochowsky. Die Glockentöne wurden durch den Glockensachverständigen Prof. Friedrich Högner in Abstimmung mit den Glocken der umliegenden Kirchen festgelegt.

Glocke 1:

Name: "Jugendglocke" für die Jugend

Gewicht: 200kg
Schlagton: des°
Durchmesser ca. 70cm
Eingeprägter Text: "Friede sei mit Euch!"

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Glocke 2 (auch Abendmahlsglocke):

Name: "Große Glocke" für die Gemeinde

Gewicht: 350kg
Schlagton: b°
Durchmesser: ca. 84cm
Eingeprägter Text: "Ehre sei Gott in der Höhe"

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Glockenstuhl

Beide wurden am XX.XX.1957 angliefert, auf den Festwagen umgeladen und geschmückt.
Die Glockenweihe mit feierlichen Festzug zur Waldkirche fand am 29. September 1957 statt.
Am XX.XX.1957 wurden Sie mit Hilfe von einer handvoll Freiwilligen in den Glockenturm hochgezogen.



Das Kreuz in der Kirche:

Von 1954 bis 1975 war es ein stehendes (370cm hohes), nach vorne geneigtes, gebeiztem Fichtenholz-Kreuz, mit eingelassenem goldenen Kreuz beschlagen war.
Dieses Kreuz wurde nach plänen von Architekt Franz Alfred Gürtner aus München angefertigt.
Das Kreuz sollte zusammen mit dem blockartigem Steinaltar der Mittelpunkt, um den sich die Gemeinde schart bilden. Das Kreuz wird durch den Orgelprospekt wie von Flügeln eingerahmt.


Seit 1975 bis heute, ist ein frei schwebendes gleicharmiges Holzkreuz über dem Altar befestigt.
Geplant von Architekt Prof. Franz Riepl aus Graz, angefertigt durch Herrn Demmel sen. und Pfr. Burghard Siede.


Kreuz ab 1974



Die Orgel:

Das Kreuz wird durch den Orgelprospekt (hinter dem Altar und dem Kreuz) wie von Flügeln eingerahmt, musste die Orgel eine elektrische Traktur erhalten. Der Spieltisch befindet sich hinter der einspringenden Mauer (vorderes Seitenfenster).
Die Orgel wurde von der Firma G.F. Steinmeyer & Co. aus Öttingen (Bayern) nach einen Angebot vom 24. Februar 1954 ausgeführt. Die Registrierung erfolge durch Prof. Friedrich Högner.


Der Altar:

befindet sich in Aufarbeitung.




Die Falttür:

Bis 1975:
Die 4-flüglige Falttür trennte den Gemeindesaal von dem Kirchensaal in ganzer Höhe und selte so eine einfache Erweitrung des Kirchensaals da. Die 4 Holzreliefs des Kunstmahlers Reinhard Fritz aus München stellt die Gemeinde dar, für die die Kirche gebaut wurde.
Flüchtlinge - Kriegsheimkehrer - Bombengeschädigte - Vertriebene
Über dem Durchgang standen folgende Worte: "Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid".


Von 1975 bis 2008:
Beim Umbau der Waldkirche in den Jahren um 1975 wurden die Türen abgeschnitten und in herausnehmbare Tafeln umgebaut. Der untere Teil des Durchgangs wurde aufgemauert, was die Öffnung erschwert und den Gemeindesaal zur Kirche nur noch begrenzt öffnet.
Ebenfalls wurde der Schriftzug über den Durchgang entfernt.


ab 2008:
Die 4-flüglige Falttür wurde zurückgebaut.



Das Mosaik am alten Eingang:

Bis 1975:
Schmückte ein Mosaik den Boden am alten Eingang. Das Mosaik wurde von Künstler Herr Woldeflach angefertig, der noch vor der Einweihung verstarb.
Das Mosaik zeigte Erzengel Michael wie er einen bösen Drachen abwehrt.


1975 wurde das Mosaik beim Umbau der Waldkirche überbaut oder entfernt.




 

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